Geschichte

21.01.2016

Hülser Geschichte im zeitlichen Überblick:
(diese Daten wurden auch Wikepedia zur Verfügung gestellt)


Das Wort Hüls ist eine Ableitung vom niederdeutschen Wort "hulis", die Stechpalme bzw. Stecheiche.

Steinzeit

Bearbeitete Feuersteinfunde weisen darauf hin, dass im Hülser Raum Menschen unterwegs waren.

Eisenzeit

Nähe Botzweg gab es Brandgräberfunde und Wallanlagen sind am Hülser Berg nachgewiesen.

Römerzeit

Scherben und Ziegelfunde am Friedhof (ca. 2.-3. Jahrhundert)

Mittelalter

1112 Erwähnung des „Retherus de Holese“, womit die Herren von Hüls erstmals erfasst sind

Die erste Burg in Hüls lag in der Nähe des heutigen Hülser Freibades.

14.-15. Jahrhundert Die Herren von Hüls bauten ihren Besitz zur „Herrlichkeit Hüls“ aus, die zum kurkölnischem Amt Kempen gehörte. Die „Herrlichkeit Hüls“ hatte ein Schöffengericht und war ein Marktort.

Die Hülser Gemeine St. Cyriakus erlangte wohl im 14. Jahrhundert die Selbständigkeit von Kempen.

In der Wendezeit im 14. zum 15. Jahrhundert entstanden die beiden Frauenklöster „Von der Verkündigung Mariens“ (1398 Klausur) und „St. Cäcilia“ (1468 Konvent).

1363 wurde durch Erbteilung an „Mathias von Hüls“, ein Drittel von Hüls abgespalten. Dieses ging später an den „Grafen von Moers“. Die so genannte Hülsisch Moersische Straße (alles ab Bottermaat Richtung Norden)

1455 Friedrich von Hüls baut die zweite Burg, die wir heute noch kennen und fleißige Helfer des Hülser SV und des Heimatvereins bis ca 2005 saniert haben.

1565 starb mit Katharina von Hüls das Rittergeschlecht aus. Nach Erbstreitigkeiten fiel die Herrlichkeit Hüls an eine entfernt wohnende Adelsfamilie. Hüls wurde bis zur französischen Zeit von Amtmännern dieser Familie verwaltet.

1583 Die berühmte Schlacht bei Hüls im Truchsessischer Krieg

Im 16. Jahrhundert entwickelte sich der Bereich Hülsisch Moersische Straße (der zu Moers gehörende Hülser Nordteil) zu einem Wohnplatz von Juden, Reformierten und Täufern. Deren Aktivitäten führten zu einem Aufschwung, wovon beide Hüls-Teile profitierten.

1661 Hülser Statistik

111 Höfe und Häusern mit ca. 800 Einwohnern

Landwirtschaft, Weberei, Ziegel- und Pottbäckerei und das Schnappsbrennen waren die Hülser Einnahmequellen.

1636 Hülser Kirchturm stürzt ein.

1642 Schlacht bei Hüls zwischen kurkölnische und hessisch-weimarerischen Truppen

1798 Die Franzosen vereinigten die früher getrennten Hülser Teile mit der Honschaft Benrad zur „Mairie de Hüls“, die dem Kanton Kempen zugeteilt wurde.

1802 wurden beide Kloster, Klausur und Konvent aufgelöst. 1815 Durch den Wiener Kongress wird das Rheinland Preußen zugesprochen und Hüls wurde zur eine Gemeinde von Kempen.

Zu diesem Zeitpunkt hatte Hüls 1500 Einwohner.

Von 1823 bis 1853 wurden die Bürgemeisterei Hüls (Gemeinden Hüls und Benrad), St. Hubert (Gemeinden Broich und Orbroich) und Tönisberg von einem Bürgermeister verwaltet.

In den laufenden Jahren wurde viel an der Infrastruktur gearbeitet.

1847 wurde ein Krankenhaus im ehemaligen Konventkloster eingerichtet.

1865-1868 Neubau der Pfarrkirche St. Cyriakus, bei dem Teile der Klausur aus Platzgründen abgerissen worden sind

1870 wurde die Eisenbahnlinie Krefeld - Hüls gebaut.

1872 Hülser Häuser bekommen Hausnummern.

1880 hat Hüls schon 6088 Einwohner.

1883 Bau der Straßenbahn Hüls – Krefeld

1897 hatte Hüls ein eigenes Gaswerk und ab 1908 gab es ein Wasserwerk in Hüls.

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