Hüls

21.01.2016

Wenn man mal in Hüls ist, sollte man neben den historischen Rundgang, in erster Hinsicht folgende Orte besichtigen.
Am besten kombiniert man dies mit einer Radtour oder einer Wanderung(Pottbäckerweg).

Beginnen wir auf dem Hülser Markt.
Mittelpunkt von Hüls schon seit Jahrhunderten.
Die Gestallt und den Nutzzweck hatte sich im laufe dieser Zeit mehrmals geändert.
Hier befand sich das Schöffengericht, welches früher in Hüls tagte und auch ein Schandpfahl existierte hier.
Außerdem herrschte hier früher schon reges treiben, da hier auch Pumpen zum Wasser holen standen.
Beim Bau der Krefelder Straße um 1830 bekam der Markt eine wichtige Verkehrsrolle zu geschrieben, die bis in die 90 er Jahre des 20 Jahrhunderts dauerte.
Dann wurde der Markt in eine Fußgängerzone umgewandelt und ist wieder als Hülser Mittelpunkt zu erleben.
Samstags findet dort der Wochenmarkt statt und wenn was in Hüls zu feiern gibt, dann wird auf dem Markt gefeiert.

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Hülser Rathaus

Südlich des Mühlentores stand über Jahrhunderte der Gasthof "Zum Wilden Mann ", für den im Jahr 1846, als das Mühlentor abgebrochen worden war, ein großer klassizistischer Neubau (Hülser Markt 11) errichtet
wurde. Später wurde aus dem Gasthof das renommierte "Hotel Schäfer ". Im Jahre 1949 richtete die damalige Gemeinde Hüls das Gebäude zum Hülser Rathaus her.

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Schultheissenhaus

Als ein anderes schönes Haus am Markt gilt das Schultheissenhaus (Hülser Markt 15) mit seinem geschweiften Stufengiebel. Es wurde 1667 von dem Hülser Schöffen und Kirchmeister Bertram Kauffmans errichtet. der es jedoch wegen finanzieller Schwierigkeiten schon wenige Jahre später an die Witwe des Schultheissen Melchior Lübler verkaufte. Danach lebten hier nacheinander die Hülser Schultheissen Johann Heinrich Groiß und Leonard Henn. Im 19.Jahrhunder gehörte es dem zeitweiligen Bürgermeister und ersten Hülser Geschichtsschreiber Christian Laurenz Roosen (1796-1877). Selbst im Freilichtmuseum in Kommern wurde dass Schultheissenhaus nachgebaut.

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Gasthof "Zur Rose "

Eins der ältesten und schönsten Gebäude in Hüls.
Das Gebäude stammt wohl aus dem 16 Jahrhundert und besitzt eine Fachwerkkonstruktion, die jedoch ab Ende des 19 Jahrhunderts durch eine Stuckfassade überdeckt ist.
In den Säulen, die den vorspringenden Gebäudeteil tragen, ist auch eine Holzkonstruktion zu finden.
Diese kleine Halle hatte früher den Zweck einer geschützten Verkaufsfläche
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Pfarrkirche St.Cyriakus
Schon vom weiten sieht man die Parrkirche St. Cyriakus, wie sie das Ortsbild von Hüls als eine der höchsten Kirchen in der Umgebung prägt.
Im großen Turm selbst, erkennt man noch die Umrisse des Alten kleinen Kirchturmes der im Jahre 1865 mitsamt der Kirche umgebaut wurde.
Es gibt vieles außerhalb und vor allem seit der Renovierung, innerhalb der Kirche zu entdecken.
Die Altäre alleine reichen schon für einen Besuch.

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Die ehemaligen Klosteranlagen Klausur und Konvent mit der großen Kirche St. Cyriakus.

Die Klausur und das Konvent sind Beispiele von Wohnen in Denkmal geschützte Anlagen.

Die Konvent Kirche und die große St. Cyriakus lohnt ein Besuch.

Die sanierte Burganlage im Hülser Park hat eine lange Geschichte.
Nach langer Verwahrlosung, ist Sie aus dem Dornröschenschlaf geweckt worden.
Neben Open Air Veranstaltungen und Hochzeiten, kann man auch so an schönen Tagen, wenn das Tor geöffnet ist, auf der Burg spazieren gehen.

klaus